ENZO – OTELLUS Nachfolger

Schweren Herzens mussten wir OTELLU, der sich uns langsam immer mehr angenähert hatte und den wir wegen seiner Besonderheiten so sehr liebten, im Mai 2025 Flügel verleihen, und es war überhaupt nicht klar, ob wir noch einmal einen Zweithund zu uns nehmen würden – die Trauer, ein Gefühl des Verrats, die neuen Herausforderungen und Einschränkungen und viele andere Gedanken gingen uns durch den Kopf. Dann machten wir erste Versuche, einen Nachfolger zu finden, wurden jedoch mehrmals von den angesprochenen (uns bisher unbekannten) Pflegestellen mit nicht immer nachvollziehbaren Begründungen, die ich hier nicht ausbreiten möchte, zurückgewiesen. Favorisiert hatte ich ohnehin schon die Pflegestelle in Ribnitz-Damgarten, von der wir uns vor gut 5-1/2 Jahren OTELLU geholt haben, und wir hatten mit dieser Pflegestelle über all die Jahre auch einen guten Kontakt gehalten …

Eines Tages dann wurde dort über FACEBOOK ein Hund vorgestellt, der von den Haltern bereits 2 x zurückgegeben worden war, weil es mit ihm wohl Mißverständnisse gab. Nun – dieser Hund war offensichtlich nicht für unerfahrene Hundehalter geeignet, aber in der Pflegestelle zeigte er sich über die dort verbrachten Jahre als völlig unkompliziert und umgänglich. Wir erfuhren also von seiner Vorgeschichte und entschieden uns dennoch für ihn, denn mit OTELLU mussten wir anfangs auch noch einige neue Erfahrungen machen, für die wir im Nachhinein sehr dankbar sind und die uns bei der Eingewöhnung des neuen Hundes sehr helfen würden …

Wir fuhren dann Ende Juni 2025 zur Pflegestelle in Ribnitz-Damgarten, nahmen dabei MAXI mit und schauten, ob der Hund zu uns passen würde – und es passte auf Anhieb. Und nun ging mit den Formalitäten (Ablösung, Übernahmevertrag usw.) alles recht schnell und am 28.06.2025 holten wir den fast 8-jährigen Canaan-Dog-Rüden ENZO zu uns:

Jetzt ist also ENZO bei uns und testet auch schon mal aus, in welchem Rahmen er sich bei uns einfügen bzw. bewegen kann. Er hat noch ein paar kleine „Macken“ (z.B. zeigt er Territorialverhalten und mag Männer nicht besonders), aber genau diese kannten wir von OTELLU anfangs auch und waren damals bald überwunden. ENZO gehört nach unseren Recherchen und mit Bestätigung der o.g. Pflegestelle vermutlich zur Rasse der Kanaan-Hunde (bzw. Canaan-Dogs), und diese sind was ganz Besonderes, wie man diversen Veröffentlichungen entnehmen kann. Na dann schauen wir mal …

ProDogRomania stellt ENZO vor: https://prodogromania.de/alle-hunde/enzo-4/

Porträts: Astrid

Man kann die Vergangenheit leider nicht ändern, sich aber oft und gerne an die schönen Zeiten erinnern. In diesem Sinne haben wir mit PhotoLab versucht, auf der Grundlage eines 1987 in Thüringen angefertigten Fotos Astrid (damals 29) auch noch einmal in verschiedenen imaginären Lebenssituationen zu gedenken:

Spiritualität vs. Politik

In den letzten Jahren und insbesondere den letzten Monaten sind weltweit eine Zunahme wirtschaftlich und politisch irrationaler Prozesse zu verzeichnen, denen gewisse „Entscheidungsträger“ mit restriktiven Kontroll- und Sanktionsmassnahmen zu begegnen versuchen. Einem reissenden Fluss kann man sich jedoch kaum in den Weg stellen und den Deckel auf einem Topf mit siedendem Wasser nicht lange herunterdrücken, ohne selber Schaden zu nehmen …

Nun wäre es einfach, sich diesen „Entscheidungsträgern“ in allen Belangen zu unterwerfen, wenn Sie denn tatsächlich alle Prozesse durchschauen und beherrschen könnten, aber sie beweisen mit ihren operativen Massnahmen, die zu mehr Leid anstatt Glück führen, immer mehr ihre Kopf- und Machtlosigkeit. Es ist schon schlimm, wenn die Meinung anerkannter Fachleute und einer Bevölkerungsmehrheit mit einem noch gesunden Bauchgefühl erkennt und es auch immer wieder öffentlich artikuliert, dass ein relativ kleiner Kreis von „Entscheidungsträgern“ mittlerweile selbstüberschätzend oder sogar selbstherrlich einen falschen Weg eingeschlagen hat, dieses aber nicht zugibt und jegliche Kritiken bzw. Widerstände restriktiv abzuwürgen versucht. Doch die Geschichte der Menschheit hat oftmals bewiesen, dass sich damit das sichere Ende einer jeglichen Ära oder Dynastie andeutet …

Menschen, in welcher Position auch immer sie sich befinden, neigen überwiegend dazu, die Dinge in ihrem Leben selber in die Hand zu nehmen, denn es geht zumindest um den Erhalt des eigenen Körpers und seiner Gesundheit, um das Leben der Familie und Freunde, um einen gewissen Wohlstand und zuweilen auch Macht. Die Menschen, die gewisse Dinge nicht unter ihre eigene Kontrolle bringen können (oder wollen) bzw. die solche Dinge mangels entsprechender Veranlagungen, Fähigkeiten und Fertigkeiten nicht bewältigen, übertragen ebenfalls Aufgaben an Andere – schliesslich muss auch nicht Jeder Bäcker, Kfz-Mechaniker, Arzt oder Politiker werden …

Doch allgemeine Unwissenheit schützt auch vor allgemeiner Strafe nicht, die sich in Tributen ans Leben bzw. in widrigen Lebensumständen äussert. Ist unser „modernes“ Bildungswesen derzeit tatsächlich geeignet, diese Unwissenheit zu vertreiben, oder werden hier lediglich Menschen herangezogen, die sich recht willfährig in ein mechanistisches Wirtschaftssystem einbinden lassen ? Die Lockmittel, über einen grösseren Wohlstand und mehr Entscheidungsgewalt verfügen zu dürfen, sofern man sich einer materialistischen Weltanschauung unterwirft, bewirken zumeist illusorische Wunder. Aber tatsächlich lässt sich die Natur nicht so einfach beherrschen, und je mehr man ihr abzuringen versucht, desto mehr gleitet sie uns aus der Hand und die Tribute an sie werden noch grösser …

Ist genau Das den Menschen überhaupt schon so richtig aufgefallen, denken Sie auch darüber einmal intensiver nach ? Geben uns die „modernen“ Wissenschaftler darauf schlüssige und erhellende Antworten oder werfen sie nur noch mehr Fragen auf ? Und wie steht die Philosophie dazu, die uns die Welt immer wieder zu erklären versucht – ist es nicht eher so, dass Erscheinungen um uns herum lediglich mit anderen Erscheinungen erklärt werden, anstatt deren eigentlichen Ursachen bzw. Quellen nachzugehen … ?

Wenn wir uns ständig im Kreise drehen, unsere Hamstertrommel nicht verlassen oder über den Brunnenrand nicht hinauszuschauen wagen, werden wir unsere eigentlich untrüglichen Gefühle, dass in unserem Leben etwas schief läuft, nicht bestätigt finden und weiterhin in Ängsten, Wut, Zorn, Missgunst, Hass usw. verharren – wir werden uns von Anderen abgrenzen und sie dafür verantwortlich machen, dass es uns selber schlecht geht. Die Anderen, die von sich selber glaubten, die Dinge besser beherrschen zu können als wir selber, und denen wir daher unser Vertrauen schenkten, sind aber auch nicht anders als wir, sofern sie selber die o.g. Besonderheiten nicht überwinden konnten …

Woran können wir eigentlich erkennen, dass es da Jemanden gibt, der diesen Sprung tatsächlich geschafft hat ? Auf keinen Fall wird dieser Jemand sich zu einem „Entscheidungsträger“ (z.B. Politiker) wählen lassen, denn er hat sich ganz bewusst (wirklich „aufgeklärt“ bzw. wohlwissend) einer weitaus höheren Macht hingegeben, die die gesamte Natur erschaffen hat, diese mit absolutem Überblick, Weisheit und Liebe lenkt und kontrolliert. Nun – wie kommt man selber dorthin … ?

Man muss sich zunächst erst einmal von allen materiellen Erscheinungsformen zurückziehen und dann sozusagen draufschauend hinterfragen, woher diese eigentlich kommen. Mit der Zeit wird man feststellen, dass sie immer eine innere geistige Ursache haben, d.h. das zunächst Innere hat sich erst später im Aussen zeigt (manifestiert). Die nächste Frage wäre, woher denn dieses innere Geistige kommt und warum … ?

Ich möchte Ihnen jetzt diese sehr interessante Suche in das Wesen unseres gesamten Daseins nicht vorwegnehmen, kann Ihnen aber die Erkenntnis versprechen, dass die o.g. „Entscheidungsträger“ (z.B. Politiker) eigentlich zu den unwissensten und machtlosesten Menschen zählen, die die Menschheit hervorgebracht hat – ein abgeschlossenes Studium oder gar eine Promotion, die Mitgliedschaft in einer „C“-Partei und diverse Kirchgänge zeugen noch lange nicht von spiritueller Reife. Ganz im Gegenteil müssen solche Leute wie Kinder immer noch in ihren Sandkästen spielen, um die Welt und die Prozesse darin wirklich zu erkennen …

Mein persönlicher Ratschlag: Halten Sie sich von solchen Kindsköpfen und jeglichen ihrer Spiele völlig fern, widmen Sie sich stattdessen besser ihrer eigenen geistig-spirituellen (Weiter-) Bildung und Entwicklung … und Sie werden über Nichts mehr überrascht und von niederen Gefühlen geplagt sein – mehr noch: (politische) Kindsköpfe können Ihnen einfach Nichts mehr anhaben, denn Ihr eigener „Schutzengel“ ist immer anwesend und mächtiger als sie …

… in diesem Sinne – atma namaste

„

Wenn Menschen sich zu Göttern erheben

Alle vier Jahre haben wir nach dem gregorianischen Kalender ein Schaltjahr, d.h. der Monat Februar hat dann anstatt „nur“ 28 Kalendertagen einen ganzen Tag mehr. Der vedische Kalender kennt diese ungleichen Sprünge zwischen 28/29 und 30/31 Kalendertagen im Jahresverlauf aber nicht …

Die uralten vedischen Zeiteinteilungen wurden von mir auf meiner Praxis-Website ausführlicher beschrieben (siehe hier und hier) – sie kennen keine derartigen Sprünge. Und welche Erklärungen hat die „moderne Wissenschaft“ für die „Notwendigkeit“ eines Schaltjahres ? Eine Erklärung ist die, dass sich die Erde um sich selber herum immer langsamer dreht und dass unsere Zeiteinteilung dem gerecht werden muss. Wenn dem tatsächlich so ist – warum dreht sich die Erde immer langsamer ? Eine Antwort darauf hat Prof. Konstantin Meyl mit seiner Expansionstheorie:

Die Expansionstheorie besagt im Grunde genommen, dass sich die Erde immer weiter ausdehnt (expandiert), weil sie sich kosmische Teilchen einfängt, die zu einer Masse-Zunahme führen. Mit anderen Worten nimmt die Erde im Laufe ihres Alters ähnlich zu wie eine heranwachsender Mensch. Die Masse-Zunahme führt zugleich zu einer Ausdehnung, und so, wie eine Tänzerin, die ihre Pirouette beendet, indem sie ihre zuvor eng angelegten Arme jetzt ausbreitet, so dreht sich dann auch die Erde immer langsamer …

Die Masse-Zunahme der Erde hat aber nicht nur eine Vergrößerung ihres Durchmessers und Verlangsamung ihrer Umdrehungen zur Folge, sondern auch die Vergrößerung ihrer Oberfläche – und genau darauf wollte ich eigentlich hinaus: Wenn sich die Oberfläche der Erde vergrößert, so könnte sie doch auch mehr Menschen (um uns nur mal auf sie zu beschränken) beherbergen und auch genügend Boden für deren Versorgung zur Verfügung stellen – nicht wahr ? Ein Bevölkerungswachstum würde also nicht zwingend zu einem Versorgungsnotstand führen – man sollte einmal den Bevölkerungszuwachs in den letzten Jahren mit der Oberflächenvergrößerung der Erde ins Verhältnis setzen – das Ergebnis wäre sicherlich interessant …

Andere Überlegungen werden gewisse Personen angestellt haben, die bereits seit einiger Zeit der Meinung sind, dass die rasante Zunahme der Erdbevölkerung schon ihre eigene Existenz gefährdet. Obgleich in allen Religionen der Schöpfer immer wieder sagt, dass er grundsätzlich alle Lebewesen mit dem Notwendigen versorgt, sofern sie sich ihm angstfrei hingeben, will der besagte Personenkreis diese Rolle selber übernehmen und das Bevölkerungswachstum mit „modernsten Methoden aus Wissenschaft und Technik“ unter Kontrolle bringen. Sie sind absolut davon überzeugt, den wahren Überblick über die Pläne und Gesetzmäßigkeiten der Natur Bescheid zu wissen, um derartig eklatante Eingriffe vornehmen zu können …

Wer eigentlich sind diese Leute, wer hat sie dazu gebeten oder gar ermächtigt ? Wie gehen sie dabei vor und wie stark entfernen sie sich vom Schöpfer selber ? In den VEDEN werden solche Leute „Asuras“ (Dämonen) genannt, also Menschen, die absolut materialistisch und atheistisch orientiert sind, sie kalkulieren, spekulieren und handeln mit ihrem (naturgemäß menschlich) beschränkten Verstand. „Suras“ hingegen sind Gott-zugewandte Menschen, die überwiegend aus dem Herzen heraus und im Gott-Vertrauen leben. Asuras sind also auch genau solche Leute, die mit ihren unbedarften oder sogar vorsätzlichen Handlungen immer wieder mehr Unheil über die Menschheit bringen als das von ihnen oftmals erwünschte oder vorgegebene Heil – doch schauen Sie nun selber:


Quelle:
https://www.bitchute.com/video/5izjzGo5AyBw/

 

Parikrama – Pilgertour von Vishnu-Geweihten

Zwei junge Leute mit den bürgerlichen Namen Peter & Susanne Pastingl wanderten mit ihren beiden kleinen Kindern nach Indien aus. Sie waren bereits „Vaishnava’s“ (Vishnu- bzw. Krishna-Geweihte) und beruflich in Leipzig recht erfolgreich, aber Deutschland ist zu materialistisch aufgestellt, als dass es ihnen das Verständnis und den Freiraum entgegenbrachte, den man für seine eigene spirituelle Entfaltung tatsächlich benötigt – eine Erfahrung, die auch ich bereits seit vielen Jahren selber mache …

In Deutschland wird zwar das Christentum politisch hochgehalten, aber kaum wirklich gelebt; die anderen Religionen werden beargwöhnt und lediglich der Buddhismus findet ob einer gewissen Exotik ein wenig Aufmerksamkeit. Der Buddhismus jedoch ist keine Religion, sondern eine Philosophie, die den Materialismus auszublenden versucht, hat mit einer Gott-Suche bzw. einem Gottes-Verständnis aber (noch) nichts zu tun …

Hier nun die Lebensgeschichte von Peter & Susanne Pastingl:

Eine Pilgertour an spirituell bedeutsame Orte wird „Parikrama“ genannt – auf eine solche nehmen uns nun Peter & Susanne Pastingl mit. Das Paar lebt mit seinen Kindern in Mayapur, wo derzeit der weltgrößte Tempel der ISCKON entsteht. Die gesamte Tempelanlage *) beherbergt u.a. auch ein vedisches Planetarium *) unter einer riesigen Kuppel, diverse Ausbildungs- und Meditationsräume, zahlreiche Unterkünfte, Versorgungseinrichtungen u.a.m.. Die meisten für Vaishnava’s spirituell bedeutsamen Orte befinden sich in einem größeren Umkreis von Mayapur, aber die Pilgertour führt auch nach Kalkutta – dem Geburtsort von A.C. Bhaktivedanta Prabhupada, dem Gründer der ISCKON und eigentlichen Architekten der Tempelanlage in Mayapur: Teil-1 – Teil-2 – Teil-3 – Teil-4 – Teil-5 – Teil-6

*) Bei den Videos kann zum besseren Verständnis der engliche Untertitel zugeschaltet und dann automatisch in deutsch übersetzt werden

OTELLU – unser Zweithund

Bereits seit Mitte September 2019 befassten wir uns intensiv damit, einen zweiten Hund in unsere Familie mit aufzunehmen, damit unsere MAXI einen adäquaten Gefährten hat – über ProDogRomania wurden wir dann auch mit dem ca. 6-jährigen OTELLU fündig. Er ist ein in Rumänien aufgegriffener und recht ruhiger (Kurzhaar-) Border-Collie-Rüde:

Bis Mitte Januar 2020 befand er sich wegen einer etwas aufwändigen medizinischen Behandlung noch auf einer Pflegestation in Ribnitz-Damgarten, und damit wir uns ganz entspannt aneinander gewöhnen, fuhren wir jeden Sonntag zu ihm und gingen gemeinsam spazieren. Nun ist er seit dem 17.01.2020 endlich auch bei uns zu Hause eingezogen.

Zwischen MAXI und ihm gab’s anfangs noch Einiges zu klären, denn er ist etwas futtergierig, wohingegen bei MAXI etwas Eifersucht aufgekommen war. Sie war bis dahin immer unsere „Prinzessin“ gewesen, während dessen er in seiner Prägephase auf der Strasse in Rumänien zunächst um’s Überleben kämpfen musste. Mittlerweile kommen Beide aber gut miteinander aus und wir können sie getrost auch mal für 2-3 Stunden alleine lassen – tun’s nur nicht gerne und würden sie am liebsten immer mit bei uns haben.

Anhand seines EU-Heimtierausweises konnte ich nachverfolgen, wo er in Rumänien zuvor gelebt hatte, und das war für uns sehr aufschlussreich: OTELLU kommt aus Baîle Herculane (Herculesbad) in Südwest-Rumänien, einer an sich sehr schönen Gegend mit auch sehr engagierten Tierschützern …

Videos:
(1) Im Shelter Baile Herculane (vermutlich in Minute 6:00 oder 8:45)
(2) Kurz vor der Ausreise (23.08.2019)
(3) Beim Spielen mit zwei Welpen (25.08.2019)

Trauriger Nachtrag

Am 26.05.2025 (†) mussten wir OTELLU schweren Herzens gehen lassen – er hatte bereits viele gesundheitliche Gebrechen (aus Rumänien mitgebracht), aber am schlimmsten waren seine Gelenkbeschwerden und seine zugenommen Standunsicherheit. In der Nacht ist er mit lautem Geschrei aufgewacht, irrte kreisend umher, erbrach und entleerte sich und legte sich nach 2 Stunden übermüdet müde hin – vermutlich hatte er einen Schlaganfall. Und danach kam er nie wieder hoch, krampfte und befand sich in einem mehrstündigen erschrecklichen Todeskampf – der frühmorgens angeforderte mobile Tierarzt musste ihn am Vormittag leider erlösen. Wir vermissen OTELLU so sehr …

Käpt’n Blaubär zu Shitstorms

Dass unsere Gesellschaft seit einigen Jahren zunehmend verroht, ist wohl Keinem entgangen – auch Käpt’n Blaubär nicht. Aber ein alter Seebär lässt sich nicht so leicht in de Flüstertüte pinkeln, er ist der Sache auf den Grund gegangen und fand noch zum Jahresende 2019 eine nachhaltige Lösung:

Quelle: WDR Mitternachtsspitzen vom 21.12.2019

Und was macht das mit Dir … ?

Diese weithin bekannte Frage von „Psychoanalytikern“ wurde mir kürzlich in einem Gespräch selber gestellt, als ich eine Situation schilderte, in der ich mich gerade befand – aber ich hasse gerade diese Frage:

Wenn man eine Situation schildert, stellt man diese als Beobachter mit den eigenen Augen dar, und wenn man diese Schilderung noch mit Gefühlen unterlegt, so zeugen doch bereits diese Gefühle davon, was diese Situation mit mir macht – warum also nochmals diese überflüssige Fragestellung … ?

Es gibt da offensichtlich einen gewissen Personenkreis von (auch selbsternannten) „Psychoanalytikern“, der grundsätzlich immer einen „wohlgemeinten Rat“ auf den Lippen hat oder sich gerne eine Stunde lang zurücklehnt, dem Redner zuhört, ihn dabei in eine Schublade einzuordnen versucht und eventuell sogar die „psychoanalytische Session“ abrechnet – der Klient geht mit ein paar Fragezeichen mehr nach Hause, aber wirklich weiser geworden ist er dabei nicht …

Geht es tatsächlich darum, jede Situation, die Gefühle hervorruft, tiefgründig zu analysieren und die Ursache aller Ursachen für diese Gefühle irgendwann einmal herauszupulen, oder geht gerade darum, diese Gefühle einfach nur zu generieren und auch zu durchleben ? Ich persönlich denke, dass jeder Mensch gerade deshalb gewissermaßen exentrisch und unvollkommen ist, damit er in bestimmten Situationen Gefühle erzeugt und als ein Erfahrungsfeld im Universum hinterlässt – es ist dann also vielmehr der Weg (Gefühle zu generieren) das Ziel als viel weniger die Ursachen für solche Gefühle künftig zu vermeiden – was war, ist ohnehin nicht mehr zu ändern …

Der geneigte Leser denke einmal darüber nach, ob es sich wirklich lohnt, mit zahlreichen (Selbst-) Analysen die schöne Zeit zu vergeuden … 😉

MAXI – unsere Cocker-Spaniel-Hündin

Wenn schon einmal Hunde, dann immer Hunde – das ist die überwiegende Meinung aller Hundehalter, und das können auch wir nur bestätigen. So schmerzhaft der Verlust unseres lieben PAULCHEN lange Zeit auch ist, so haben unsere Herzen doch recht schnell gefordert, uns für einen würdigen und liebevollen Nachfolger zu interessieren: In einem meditativen ernsthaften Gespräch mit Krishna (Gott) zeigte sich mir in inneren Bildern plötzlich ein kleines Rudel verschiedenster Hunde, das dann alle Köpfe in meine Richtung zusammensteckte und aus deren Mitte mich ein brauner Wuschel anschaute …

Die Gelegenheit ließ nicht lange auf sich warten: Wir hatten bereits zwei zurückhaltende kleine Hunde aus einem Gnadenhof bei Schwaan in die engere Wahl gezogen, als uns eine entfernte Bekannte aus dem Tierheim Rostock-Schlage einen Schnauzer anbot, der dringendst ein neues Zuhause brauchte – wir fuhren dann auch gleich mal hin. Aber der Hund war uns dann doch etwas zu groß und lebendig, so dass wir uns vor Ort weiter umschauten, und dort fanden wir diesen braunen Wuschel, dem ich zuvor in meinem Innern schon einmal begegnet war – die 8-jährige Cocker-Spaniel-Hündin MAXI:


MAXI
ist nun seit dem 24.10.2018 bei uns, etwas größer, schwerer und weitaus lebendiger als unser PAULCHEN, nicht nur ihres Alters wegen, sondern es liegt in ihrer Natur (Rasse). Cocker-Spaniel gehören zu den ältesten und intelligentesten Hunderassen überhaupt, soweit wir das aus dem Internet erfuhren, und sie müssen auch viel Auslauf haben und gut beschäftigt werden – würden wir das leisten können und auch wollen … ?

Obwohl ihr älteres Herrchen erst einige Wochen zuvor verstorben war, hat’s MAXI uns leicht gemacht – sie ist überaus liebenswert, aufmerksam, gelehrig und kann mit allen Menschen und Tieren problemlos umgehen, also Alles bestens. Und uns selber tun ein endlich wieder durchgehender nächtlicher Schlaf sowie mehr Bewegung in der Natur auch sehr gut. Hier einige Bilder unserer ersten Ausflüge mit MAXI:

   


Trauriger Nachtrag

MAXI ist am 26.07.2026 um 16:20 Uhr in der Rostocker Tierklinik (Notbesuch) eingeschlafen – sie wurde einen Monat zuvor 16 Jahre alt. Aber es ging ihr schon lange nicht mehr gut und es schien keine Aussicht mehr auf eine Besserung: Schon lange hatte sie aufgrund sehr enger und verwinkelter Gehörgänge erhebliche Innenohrprobleme und auch die Augen waren stets entzündet. Durch längerzeitige Kortisongaben, in deren Folge sie an Gewicht zunahm, ließen sich die Entzündungen etwas zurückdrängen, aber die wirkliche Ursache waren schwer zu bändige Bakterien, die dann nach ihrer Entdeckung zielgerichtet bekämpft werden und das Kortison abgesetzt werden konnten …

Langsam ließen dann alle Sinne nach, vermutlich hatte sie auch einen unentdeckten Schlaganfall, weil sie sich beim Gehen immer in größeren Bögen zu drehen versuchte, das Interesse an der Umwelt ließ immer mehr nach, sie fraß und trank zwar gut, aber den Urin und den Kot konnte sie nicht mehr halten – die Wohnung wurde oft verunreinigt und wir benötigten dann viele Hundewindeln. Ich möchte den körperlichen Abbau nicht weiter schildern – ich vermisse unser „Goldköpfchen“ (sie hatte einen goldenen Schopf) so sehr und bin traurig, ihr nicht mehr habe helfen können …