Das indische Epos „Mahabharat“ ist gefüllt von Weisheiten über unser zeitweiliges irdisches Dasein und menschliche Verhaltensweisen. Viele westliche „Wissenschaftler“ glauben, dass es sich hierbei um Legenden oder sogar Märchen handelt – für die Inder jedoch ist das „Mahabharat“ sowohl ein Teil seiner Geschichtsschreibung als zugleich auch ein philosophisches Kompendium. Der im Epos beschriebene Krieg innerhalb der damaligen Kuru-Dynastie ereignete sich vor gut 5.000 Jahren in der Umgebung von Kurukshetra (nördlich von Delhi), seine Hintergründe und Folgen scheinen heute wieder aktueller als jemals zuvor. Hier nun ein Animationsfilm, der die damaligen Ereignisse schildert und interpretiert (mit englischen Untertiteln, bitte Übersetzung zuschalten):
Religion
Wir selbst nehmen uns überall mit hin …
Diese Aussage mag zunächst etwas verwirren, weil wir uns doch ganz offensichtlich überall hin mitnehmen, aber dabei meinen wir im Allgemeinen unsere Persönlichkeit, wie wir sie mit unseren fünf menschlichen Sinnen wahrnehmen oder wie wir sie in uns selber sehen. An dieser Sichtweise ist schon etwas Wahres dran, aber dabei sollten wir es nicht einfach so belassen …
Im Hinblick auf die aktuelle weltpolitische Situation, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte, gibt es sowohl eine „gute“ als auch eine „schlechte“ Nachricht: Die „gute“ Nachricht besteht darin, dass all jene, die uns mit ihrer Gier zunehmend in existenzielle Schwierigkeiten bringen, nach ihrem physisch-biologischen Tod furchtbare Leiden und damit ihre „gerechte Strafe“ erfahren werden – vielleicht auch schon eher. Die „schlechte“ Nachricht ist die, dass auch wir nicht davor gefeit sind, wenn wir unser eigenes Leben nicht bewusster spirituell ausrichten. Das zu wissen, ist jedoch wieder eine gute Nachricht. Ich lade Sie nun ein, hier in dieses Thema tiefer einzusteigen …