Klavier, Orgel, Carillon & Glocken

Nach gut 40 Jahren Pause habe ich im Frühjahr 2012 wieder angefangen, selber Musik zu spielen, und mir dazu ein YAMAHA-Stagepiano zugelegt. Während dessen es bei mir nun in kleinen Schritten vorwärts geht, ist mein Lehrer bereits ein begnadeter Klavier- und sogar Orgelspieler – darüber beherrscht auch sehr gut das Carillon.

Glockenspiel-Fünfgiebelhaus-RostockBei meiner Suche unter YOUTUBE nach dort veröffentlichten Orgelstücken bin ich auf die beeindruckende Domkirche zu Utrecht (Niederlande) gestoßen, dann auf deren Glockengeläut und von hier aus auf das Geläut des Münsters zu Freiburg (Breisgau). Diese Geläut hörte ich im Herbst 2002 schon einmal im Original, als ich im Schwarzwald Urlaub machte und im Freiburger Münster ein Friedensgebet gegen den drohenden US-amerikanischen Irak-Krieg stattfand.

Große Kirchen-Glockengeläute sind das Vorbild für die etwas kleineren Carillons, die man in manchen Städten an geschmückten Hausfassaden oder auch mobil vorfindet – im Bild oben rechts das Glockenspiel am Rostocker Universitätsplatz. Einen interessanten Einblick in ein großes Glockengeläut bietet nun folgendes handgemachte Video:

Eine Entdeckung 1998: Jean Tinguely

Als ich im Sommer 1998 mit einem Teil meiner Familie erstmals im südwestlichen Schwarzwald meinen Urlaub verbrachte, wurde dieser auch zu einem Besuch von Basel / CH genutzt. Diese Stadt am Rhein hat mich immer etwas fasziniert, insbesondere aber auch wegen der dort an verschiedenen Orten ausgestellten skurrilen und zugleich sehr tiefsinnigen Tinguely-Installationen.

tinguely_museum_-_ausstellungsstueck_02

Sicherlich – man muss sie mögen – aber selber von Hause aus Maschinenbauer, und das gerade deshalb, weil ich als Kind sehr gerne mit Metallbaukästen spielte, ist es schon erstaunlich, wie aus ausgesonderten Metallteilen und anderem Material sehr aussagekräftige und sich selbst bewegende Gebilde geschaffen werden können, die ansonsten keinem anderen Zweck dienen als der Kunst selbst.

800px-Jean_Tinguely's_'Heureka'_am_Zürichhorn_2012-09-19_18-28-10_(P7000)Jean Tinguely lebte von 1925-1991 überwiegend in der Schweiz. Seine Kunst verstand er unter anderem als „Kritik an der Gleichförmigkeit industrieller Vorgänge und der Produktion von unnützen Dingen“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Jean_Tinguely) – und da liegen wir beide völlig auf einer Linie. Im Übrigen war ich auch in den Folgejahren noch oft in Basel und auch im Tinguely-Musem. Und darüber hinaus schenkte mir meine Frau einige modernere Metallbaukästen, aus denen ich etwas zusammensetzte, was gestalterisch unsymetrisch und praktisch absolut keinen Sinn ergeben sollte. Das hinzubekommen, ist gar nicht so einfach, sorgt jedoch auch für einen befreiten und unkonventionellen Geist – das kann Jeder gerne einmal selber ausprobieren …

 

 

 

Der Neuanfang 2015: Schluss mit FACEBOOK

Nachdem ich mich jetzt von FACEBOOK zurückgezogen habe, entsteht hier frei von fremder Einflussnahme meine eigene private Website – WORDPRESS bietet dafür nahezu unendlich viele Möglichkeiten.

Was mich persönlich an FACEBOOK immer wieder störte, ist dessen Unübersichtlichkeit und auch Undurchsichtigkeit: Es ist außerordentlich schwer, grundlegende Funktionen ein- oder abzuschalten, und die Anwenderhilfe ist sehr oberflächlich erklärt. Zeugt das von einer gewissen Unfähigkeit der Software-Projektanten und -Programmierer oder ist das sogar gewollt … ?

Die erste Vermutung könnte mit der Aussage von Joseph Weizenbaum in seinem Vortrag an der “Otto-von-Guericke-Universität” Magdeburg vom 02. Juli 2007 (ab 21. Minute) Bestätigung finden, dass sogar amerikanische M.I.T.-Studenten ohne Migrationshintergrund des Lesens und Schreibens nur wenig mächtig sind, geschweige denn systematisch zu denken und handeln in der Lage. Und die zweite Vermutung richtet sich auf eine Absicht, dem Nutzer gegenüber zu verschleiern, wozu FACEBOOK wirklich geschaffen wurde und wie es tatsächlich funktioniert …

PAULCHEN – unser Cairn-Terrier-Mischling

Unser PAULCHEN hatten wir am 15.08.2012 als „Oskar“ aus dem (damaligen) Rostocker Tierheim geholt, nur wenige Tage nach BIENE’s Ableben. Ich selber war eigentlich überhaupt noch nicht so weit, mich auf einen neuen Hund einzulassen, aber Sabine ließ irgendwie nicht locker und in einem Traum in jenen Tagen hatte ich das kleine Kerlchen schon gesehen – wenn überhaupt, dann nur dieser bzw. ein solcher. PAULCHEN war ebenfalls ein Findling, den man ca. 4 Wochen zuvor vor dem Tierheim aufgegriffen hatte, und er war schätzungsweise schon 12 Jahre alt …

Als ich ihn sah, stand gleich fest, dass er ab sofort zu uns gehören sollte, aber ich selber war mir nicht sicher, ob ich mit meiner noch geringen Hundeerfahrung sowie nach BIENE’s kürzlichem Tod so schnell eine Beziehung zu einem Rüden aufbauen konnte, doch er hatte mich sehr schnell eines Besseren belehrt und ich war so glücklich, dass er nun bei uns war – wer dieses liebe Kerlchen einmal gesehen hat, kann nicht verstehen, wie er überhaupt in ein Tierheim gelangen konnte (man hatte ihn angeblich ausgesetzt) – PAULCHEN war uns sofort ans Herz gewachsen:

Trauriger Nachtrag

Unser PAULCHEN litt seit vermutlich 2016 an einer zunehmenden Nierenschwäche, die wir sehr lange nicht richtig erkannt hatten. Er hatte manchmal epileptische Anfälle, erbrach sich dabei und verlor völlig seinen Tonus, so dass er vor unseren Augen scheinbar starb. Ich riss ihn dann hoch, er kam zu sich und verbellte 2-3 Stunden lang die gesamte Umwelt, während dessen er aufgeregt umher lief. Später bekam er grauen Star, einen gekrümmten Rücken, wurde auf den Hinterläufen instabil und auch noch inkontinent. Wir versuchten nahezu Alles, was uns selber über die Naturheilkunde z.V. stand, aber wir hatten nicht wirklich mehr eine Chance – PAULCHEN ist am 19.10.2018 (†) um 12:30 Uhr eingeschlafen – er ist mehr als 18 Jahre alt geworden – wir vermissen ihn nun so sehr – sein Verlust ist für uns außerordentlich schmerzhaft …

BIENE – unsere Dackel-Spitz-Hündin

BIENE haben wir am 02.12.2009 aus dem Tierheim Rostock-Schlage geholt: Man hatte sie erst wenige Wochen zuvor in unmittelbarer Nähe des Tierheims aufgefunden – vermutlich ist sie dort heimlich ausgesetzt worden. BIENE wurde schätzungsweise im Jahre 2001 geboren, doch mehr war über ihre Vergangenheit einfach nicht in Erfahrung zu bringen; wir hatten’s sogar über eine Tierkommunikatorin versucht.

Unsere BIENE sollte uns in unserer Heilpraxis als Therapiebegleithund zur Seite stehen, insbesondere die Herzen unserer Klienten erweitern. Sie war außerordentlich verträglich anderen Hunden und auch Katzen gegenüber, hatte zunächst Angst vor Pferden und bellte auch oft – alleine sein und Auto fahren waren leider ihre Sache nicht. Wir vermuteten, dass Biene in ihrem Vorleben auf einen Gehöft groß geworden ist:

Trauriger Nachtrag

BIENE befand sich von Anfang an gesundheitlich nicht in einem hervorragenden Zustand – sie frass gerne alles, was man ihr anbot, bettelte auch mal und konnte zugeworfenes Futter mit dem Maul auch fehlerlos einfangen, aber sie hatte auch permanenten Maulgeruch und eine gekrümmte Wirbelsäule – in ihrem Magen-Darm-Trakt schien etwas nicht zu stimmen, wir fanden es leider nicht heraus. BIENE ist am 01.08.2012 (†) von uns gegangen, nachdem sie sich zwei Tage zuvor zurückzog und nicht mehr frass – ein liebes Tier, das wir auch heute noch gerne um uns gehabt hätten …