Weitere Musik-Projekte

Nein – damit ist nichts Großes gemeint, sondern einfach spontan aus dem Handgelenk geschüttelte kleine Soundprojekte, die mit der BITWIG-DAW und angebundenen (Key-) Controllern zusammengestellt wurden. Zunehmend nehme ich als Unterlagen vorgefertigte Sound-Schnipsel, die ich noch modifiziere, und lege dann eigene, mit einem NOVATION Launchkey eingespielte Schnipsel darüber, die ich gegebenenfalls mit BITWIG auch noch einmal nachbearbeite.

Hier ein erstes Beispiel: Auf den ersten beiden Spuren liegen vorgefertigte und nur leicht modifizierte Sounds, und auf der dritten und vierten Spur liegen selber eingespielte und dann ebenfalls etwas nachbearbeitete B-3000-Sounds. Für Laien – die B-3000 ist eine weithin bekannte Hammond-Orgel, die „klassischer Weise“ von Jazz-Musikern (aber nicht nur von ihnen) bevorzugt wird. Der teilweise „mächtige“ Sound ist nicht ganz ungewollt – er bringt sowohl Ruhe als auch Energie herüber:

 

Und hier wieder etwas „völlig Gedankenloses“ – einfach mal drauflos gespielt:

 

Zu diesem Stück noch ein paar Erläuterungen: Die erste Spur war bereits „vorgefertigt“, die anderen drei Spuren aber selber kreiert und die fünfte Spur noch nicht genutzt. Man sucht sich also ein geeignetes Instrument und legt es auf eine ganz bestimmte Spur. Sofern man diese Instrument selber anspielt, ist man bereits kreativ. Man kann die bespielte Spur dann noch nachbearbeiten – sowohl die einzelnen Töne in Länge und Höhe, als auch den durch das ausgewählte Instrument zunächst mitgegebenen Sound. Wird ein bereits vorgefertigter Sound auf eine Spur gelegt, so lässt sich auch dieser noch einmal nachbearbeiten …

Für die vierte Spur wurde als Instrument eine Gitarrenorgel ausgewählt, also nicht eine Gitarre selber, sondern ein Tasteninstrument, das Gitarrentöne simulieren kann. In dieser Spur wurden nur einige wenige Töne entfernt, die Rhythmik weitestgehend beibehalten, aber kleine „Fehler“ im untersten Ton ganz bewusst beibehalten, um eine gewisse „laienhafte Natürlichleit“ zu bewahren – selbstverständlich wären Korrekturen möglich gewesen, aber eben das wollte ich nicht tun …

Musikstudio 2026

Mittlerweile wurde mein kleines Musikstudio um ein NOVATION Launchpad-X und ein NOVATION Launchkey-49 erweitert, um elektronische Musikprojekte einfacher zusammenstellen zu können. Die einst gekauften ABLETON–DAW’s habe ich etwas auf Eis gelegt, da sie nur unter WINDOWS und bei mir daher umständlicher Weise unter einer VM laufen – ich habe nun zusätzlich adäquate BITWIG-DAW’s erworben, die sogar unter allen Betriebssystemen laufen, also auch unter meinem bevorzugten LINUX. Leider aber musste ich mich zwangsweise vom AMPIFY-Studio trennen, weil sich AMPIFY jetzt ausschließlich auf APPLE-Plattformen (iOS) ausgerichtet hat – bis dahin war ich mit deren DAW ja sehr zufrieden.

Übrigens DAW’s: Ich habe ARDOUR, MUSESCORE, RENOISE und ROSEGARDEN aus den Vorzeiten, als ich ausschließlich nur über mein Stagepiano verfügte und mich in die Funktionalitäten von DAW’s überhaupt etwas hineinarbeiten wollte, nun auch wieder deinstalliert – ich brauche sie einfach nicht mehr. Und so sieht’s derzeit mit meinem kleinen Musikstudio aus:

Verrückt sein

Man muss schon verrückt sein – oder ? Verrückt bedeutet „aus einer bestimmten Bahn gerückt“ und ich empfinde nichts schlimmer, als durch irgendwelche Konventionen zwischen Leitplanken gehalten zu werden, die mich vom Entdecken außerhalb dieser abhalten. Und deshalb lasse ich hier mal die Sau raus, ohne mir dafür irgendwelche Vorbilder genommen zu haben … NEIN – einfach mal das genommen, was mir in die Hände fiel und mein Gehör für gut empfand:

 

Und mit diesem Klangteppich geht’s schon wieder etwas sinnlicher weiter:

 

Und hier nun wurden zwei von BITWIG bereitgestellte und acht am NOVATION Launchkey selber aufgenommene Sounds arrangiert:

 

Ein paar führende ruhige Töne mit den RHODES-Plugin: 

Sound-Projekte – Neuanfang

Für mich so ganz nebenbei und dann aber völlig überraschend hat der Hersteller der Digitalen Audio Workstation (DAW) AMPIFY-Studio über den Jahreswechsel die Weiterentwicklung und Unterstützung ihrer unter WINDOWS gelaufenen Software eingestellt. Um AMPIFY-Sounds überhaupt nutzen zu können, bedurfte es eines monatlichen Abo’s, das damit aber auch automatisch auslief. Dennoch – ich kam mit AMPIFY sehr gut zurecht und stand nun vor dem Problem, mir einen unkomplizierten und dennoch leistungsfähigen Ersatz zu beschaffen. AMPIFY war ursprünglich immer für IOS-Plattformen erschaffen worden und der Hersteller hat sich nun wieder nur darauf ausgerichtet. Sollte ich mir deshalb extra noch Apple-Hardware (PC’s, Tablets, Smartphones) zulegen, wo ich doch schon über adäquate und kostengünstigere LINUX-Systeme und sogar ein darin eingebettetes WINDOWS verfüge … ?

Ich bin also noch einmal alle mir bereits z.V. stehenden Möglichkeiten (bereits installierte DAW’s) durchgegangen und habe nach weiteren Alternativen und Ergänzungen gesucht. Letztlich habe ich dann die kostenlose DAW WAVEFORM und darüber hinaus den Kauf der DAW BITWIG entschieden, welche dem bereits unter WINDOWS installierten ABLETON Life und dem AMPIFY-Studio am nächsten kam. Und gerade deshalb kam ich auch schnell damit zurecht. Hier nun meine ersten „Produktionen“ unter BITWIG:

 

 

 

Damit war es nun nicht mehr weit, mit meinen Controllern (Tasteninstrumenten) eigene Sounds einzuspielen und zu arrangieren, und um mir das zu erleichtern, habe ich mir noch kurzfristig ein NOVATION Launchkey 49 zugelegt, d.h. ich verfüge nunmehr über vier MIDI-fähige Tasteninstrumente. Jetzt ist es mir auch gelungen, einige erste Clips selber zu erstellen, wie z.B. diesen Sound-Teppich, den ich wahrscheinlich noch in eine größere Performance einbauen werde:

Weitere Sound-Projekte

Meinem ursprünglichen Ziel, über meine Keyboards (Piano, Synthesizer, Orgel) eigene Sounds zu kreieren und dann miteinander zu arrangieren, bin ich zwischenzeitlich schon etwas näher gekommen, was sich leider in den folgenden Projekten noch nicht widerspiegelt konnte, denn ich musste mich erst einmal wieder der Vervollkommnung meines klassischen Klavierspiels widmen – zur Zeit steht hier nämlich ein Barock-Stück von Johann Gottfried Walther auf der Tagesordnung …

 

 

Bei den verwendeten Sound-Schnipseln handelt es sich bisher weiterhin nur um von AMPIFY produzierte und (aus Urheberrechtsgründen) kostenpflichtig bereitgestellte Sounds und sogar Clips, die ich dann selber weiter bearbeitet und über mehrere Channels (= Spuren) arrangiert habe.

Modern Maha Mantra & Making off

Man weiß von mir, dass ich Gott-verbunden bin – nicht im Sinne einer abrahamitischen Religion, sondern im vedischen: Ich folge dem Hinduismus, der nicht (wie fälschlicherweise angenommen) viele Götter verehrt, sondern Gottes verschiedenste personifizierten Aspekte, denn Gott ist absolut und daher auch unendlich vielseitig. Die Hindus verehren zumeist die Aspekte Shiva (den Zerstörer) oder Vishnu (den Erhalter), kaum jedoch Brahma (den Erschaffer), allesamt jedoch Krishna (den Alles Anziehenden). Für die Verehrung werden unter anderem Mantras herangezogen, und neben dem OM ist das (bzw. der) Maha-Mantra das bedeutendste – nahezu Jeder hat es schon einmal gehört: „Hare Krishna, Hare Krishna, Krishna Krishna, Hare Hare – Hare Rama, Hare Rama, Rama Rama, Hare Hare“.

Mantras können laut oder leise gesprochen oder gesungen werden – man nennt das Chanten oder Kirtan. Die Mantra-Rezitation ist im Gesang oftmals lieblich, im Sprechen hingegen zumeist trocken und manchmal dennoch mit Ansätzen zum Sprechgesang. Man kann die eine Form mögen, die andere weniger, und für westliche Ohren ist die indische Musik etwas gewöhnungsbedürftig, zuweilen sogar unangenehm. Da nun Gott (Krishna) absolut und unendlich vielfältig ist, sind alle Menschen als seine Geschöpfe in seinem Ebenbild ebenfalls unendlich vielfältig, und mich selber drängte es schon seit geraumer Zeit, das (den) Maha-Mantra auf eine sehr moderne und von den bisherigen Formen doch sehr unterscheidenden Art zu interpretieren – Anlass hierfür waren die wenig synchronen und manchmal auch in Sprechgesang übergehenden Rezitationen unter dem YOUTUBE-Kanal VEDAVOX, den ich oft verfolge – Paramshreya möge mir meine Direktheit verzeihen …

Da ich nun moderne elektronische Musik sehr mag, lag es jetzt nahe, sich an einer entsprechenden Vertonung des Maha-Mantra mit Sprechgesang zu versuchen, und das ist dabei herausgekommen:


Konzept & Making off

Jeder Hindu kennt das Volksepos Mahabharat und die heilige Schrift Bhagavad-Gita. Hierin geht es um die Schlacht von Kurukshetra, an der Gott in seiner Inkarnation als Krishna direkt beteiligt ist. In frühen Zeiten waren unter anderem Reiterhorden an den Feldschlachten beteiligt, und somit wurde Pferdegetrappel zum ersten Element des o.a. Mantras – Ajurna als erfolgreicher Krieger und Krishna als sein Wagenlenker rasen heran. Ihre Ankunft wird mit einem Muschelhorn verkündet, dem zweiten Element des Mantras. Um die Ankunft Gottes (Krishnas) in unsere Gegenwart weiter zu verdeutlichen, spricht als drittes Mantra-Element eine weibliche Stimme: „Joy to the world – The Lord is come“ – übrigens ein von Georg Friedrich Händel vertontes und im angelsächsichen Raum weithin bekanntes Weihnachtslied. Das vierte Mantra-Element ist dann das (der) von einer weiblichen und einer männlichen Stimme im Wechsel und auch gemeinsam rezitierte Maha-Mantra …

Die gesamte Vertonung wurde mit ausgewählten und von AMPIFY produzierten Sound-Elementen unterlegt. Das ca. 12-sekündige Pferdegetrappel habe ich von Sound-Illusion bezogen, das 3-fache Muschelhorn von PIXABAY-Sounds und die Stimmen über Text to speech online halbautomatisch generieren lassen.

Das (der) modern interpretierte Maha-Mantra ist mittlerweile mit kontroversen Empfindungen angekommen – genau so kontrovers oder (besser gesagt:) vielseitig, wie Gott (Krishna) in seiner Absolutheit selber auch ist – und so war es ursprünglich auch beabsichtigt – Hare Krishna

 

Erste Sound-Projekte

Ich hatte mir vor nicht allzu langer Zeit ein NOVATION Launchpad X zugelegt, um mein kleines Musikstudio weiter auszubauen, dabei zwei wunderbare DAW’s mitgeliefert bekommen und etwas später auch geupgradet: AMPIFY Studio und ABLETON Live. Nach einigen Experimenten sind mir nun erste Performances (= Arrangements) aus mehreren verschieden Sound-Schnipseln *) gelungen, die ich hier einmal vorstellen möchte:

 

 

 

 

 

*) Bei den Sound-Schnipseln handelt es sich bisher nur um von AMPIFY produzierte und (aus Urheberrechtsgründen) kostenpflichtig bereitgestellte Sounds und sogar Clips, die ich dann selber weiter bearbeitet und über mehrere Channels (= Spuren) arrangiert habe. Hierbei müssen insbesondere die Tonarten, Notenwerte, Tempos, Einsätze u.a.m. berücksichtigt werden, um untereinander stimmig zu wirken. Mein ursprüngliches Ziel besteht jedoch darin, über meine Keyboards (Piano, Synthesizer, Orgel) eigene Sounds zu kreieren und dann miteinander zu arrangieren, wozu auch meine Musikinstrumente als sogenannte Controller in die o.g. DAW’s eingebunden werden müssen – aber das ist bei mir noch in Arbeit …

Musikstudio 2025

Ja, es ist schon einige Zeit her, als ich mal etwas über meine musikalischen Ambitionen berichtet habe. Und seit dem bin ich leider immer noch nicht zum Profi geworden, denn als Generalist interessieren und beschäftigen mich einfach zu viele andere Dinge, als dass ich in diesem Leben noch zu einem Musik-Spezialisten (Profi) werden könnte. Doch warum mache ich überhaupt Musik … ?

Als Schüler der 6. Klasse schenkten mir meine Eltern ein WELTMEISTER-Akkordeon mit 96 Bässen, und das war nicht gerade billig (auch heute nicht). Und ich übte also bis zu dem Alter, in dem man sich für Chanty’s, Rheinländer, Tangos und Volksmusik überhaupt nicht mehr interessierte, sondern für The Doors, Procol Harum und andere Gruppen mit elektronischen Orgel-Sounds. Ich wollte also gerne auf Orgel rüberspringen, aber der von mir auserwählte Musiklehrer entschied sich, bei Kuddel & Hein Chanty’s zu spielen und ich begann mit einer Lehrausbildung als Maschinenbauer …

Danach der „übliche“ Weg: NVA, Studium, Familie, berufliche Etablierung, Selbstständigkeit – die Musik blieb insofern auf der Strecke, als dass zwischenzeitlich mein teures Akkordeon verstaubte. Und dennoch – ich lernte einen Jazz-Musiker kennen, dessen Konzerte ich oft besuchte und bei dem meine Finger unbemerkt immer mitzuckten. Und um’s abzukürzen – wir legten uns in 2012 ein Stage-Piano zu und ich nahm nach gut 40 Jahren bei einem hier weithin bekannten Glockenspieler und Organisten den Klavierunterricht auf.

Und „leider“ ist mein Klavierlehrer Klassiker, so dass er mich in die Musik von The Doors, Procol Harum & Co. nicht einführen kann, aber bei ihm erlerne ich (bis heute) über Bach & Co. das Handwerk. Zwischenzeitlich haben wir auch unseren Instrumenten-Fundus um einen Synthesizer und eine Orgel erweitert und diese Geräte mit einem PC und einem Tablet für Aufzeichnungen und Nachbearbeitungen gekoppelt:

Neben diesen Keyboards verfügen wir immer noch über das Akkordeon, eine Gitarre, eine Tanpura mit Swarmandal und mehrere Harps. Das „Studio“ ist also schon ganz gut eingerichtet und kleinere Experimente mit dem automatisierten Notenschreiben unter MuseScore und dem Mixen unter Ardour, Renoise und Rosegarden sind mir auch schon gelungen – hätte ich dafür einfach doch noch etwas mehr Zeit, aber leider schränken mich manchmal einige Tagesaufgaben zu sehr ein … 😒

Neben Barock-Musik (Bach, Händel, Vivaldi, Soler …) interessiert mich also auch elektronische Musik, darunter die „Ambiente“, „New-Age“ und „Post-Industrial“ genannten psychedelisch wirkenden Genres – hier zwei längere Beispiele mit TANGERINE DREAM und THE YOUNG GODS:

Und hier noch was sehr Ausgefallenes – eigentlich sogar mein Beweggrund für’s Klavierspielen überhaupt …

Klavier, Orgel, Carillon & Glocken

Nach gut 40 Jahren Pause habe ich im Frühjahr 2012 wieder angefangen, selber Musik zu spielen, und mir dazu ein YAMAHA-Stagepiano zugelegt. Während dessen es bei mir nun in kleinen Schritten vorwärts geht, ist mein Lehrer bereits ein begnadeter Klavier- und sogar Orgelspieler – darüber beherrscht auch sehr gut das Carillon.

Glockenspiel-Fünfgiebelhaus-RostockBei meiner Suche unter YOUTUBE nach dort veröffentlichten Orgelstücken bin ich auf die beeindruckende Domkirche zu Utrecht (Niederlande) gestoßen, dann auf deren Glockengeläut und von hier aus auf das Geläut des Münsters zu Freiburg (Breisgau). Diese Geläut hörte ich im Herbst 2002 schon einmal im Original, als ich im Schwarzwald Urlaub machte und im Freiburger Münster ein Friedensgebet gegen den drohenden US-amerikanischen Irak-Krieg stattfand.

Große Kirchen-Glockengeläute sind das Vorbild für die etwas kleineren Carillons, die man in manchen Städten an geschmückten Hausfassaden oder auch mobil vorfindet – im Bild oben rechts das Glockenspiel am Rostocker Universitätsplatz. Einen interessanten Einblick in ein großes Glockengeläut bietet nun folgendes handgemachte Video: