Wenn schon einmal Hunde, dann immer Hunde – das ist die überwiegende Meinung aller Hundehalter, und das können auch wir nur bestätigen. So schmerzhaft der Verlust unseres lieben PAULCHEN lange Zeit auch ist, so haben unsere Herzen doch recht schnell gefordert, uns für einen würdigen und liebevollen Nachfolger zu interessieren: In einem meditativen ernsthaften Gespräch mit Krishna (Gott) zeigte sich mir in inneren Bildern plötzlich ein kleines Rudel verschiedenster Hunde, das dann alle Köpfe in meine Richtung zusammensteckte und aus deren Mitte mich ein brauner Wuschel anschaute …
Die Gelegenheit ließ nicht lange auf sich warten: Wir hatten bereits zwei zurückhaltende kleine Hunde aus einem Gnadenhof bei Schwaan in die engere Wahl gezogen, als uns eine entfernte Bekannte aus dem Tierheim Rostock-Schlage einen Schnauzer anbot, der dringendst ein neues Zuhause brauchte – wir fuhren dann auch gleich mal hin. Aber der Hund war uns dann doch etwas zu groß und lebendig, so dass wir uns vor Ort weiter umschauten, und dort fanden wir diesen braunen Wuschel, dem ich zuvor in meinem Innern schon einmal begegnet war – die 8-jährige Cocker-Spaniel-Hündin MAXI:

MAXI ist nun seit dem 24.10.2018 bei uns, etwas größer, schwerer und weitaus lebendiger als unser PAULCHEN, nicht nur ihres Alters wegen, sondern es liegt in ihrer Natur (Rasse). Cocker-Spaniel gehören zu den ältesten und intelligentesten Hunderassen überhaupt, soweit wir das aus dem Internet erfuhren, und sie müssen auch viel Auslauf haben und gut beschäftigt werden – würden wir das leisten können und auch wollen … ?
Obwohl ihr älteres Herrchen erst einige Wochen zuvor verstorben war, hat’s MAXI uns leicht gemacht – sie ist überaus liebenswert, aufmerksam, gelehrig und kann mit allen Menschen und Tieren problemlos umgehen, also Alles bestens. Und uns selber tun ein endlich wieder durchgehender nächtlicher Schlaf sowie mehr Bewegung in der Natur auch sehr gut. Hier einige Bilder unserer ersten Ausflüge mit MAXI:
Trauriger Nachtrag
MAXI ist am 26.07.2026 um 16:20 Uhr in der Rostocker Tierklinik (Notbesuch) eingeschlafen – sie wurde einen Monat zuvor 16 Jahre alt. Aber es ging ihr schon lange nicht mehr gut und es schien keine Aussicht mehr auf eine Besserung: Schon lange hatte sie aufgrund sehr enger und verwinkelter Gehörgänge erhebliche Innenohrprobleme und auch die Augen waren stets entzündet. Durch längerzeitige Kortisongaben, in deren Folge sie an Gewicht zunahm, ließen sich die Entzündungen etwas zurückdrängen, aber die wirkliche Ursache waren schwer zu bändige Bakterien, die dann nach ihrer Entdeckung zielgerichtet bekämpft werden und das Kortison abgesetzt werden konnten …
Langsam ließen dann alle Sinne nach, vermutlich hatte sie auch einen unentdeckten Schlaganfall, weil sie sich beim Gehen immer in größeren Bögen zu drehen versuchte, das Interesse an der Umwelt ließ immer mehr nach, sie fraß und trank zwar gut, aber den Urin und den Kot konnte sie nicht mehr halten – die Wohnung wurde oft verunreinigt und wir benötigten dann viele Hundewindeln. Ich möchte den körperlichen Abbau nicht weiter schildern – ich vermisse unser „Goldköpfchen“ (sie hatte einen goldenen Schopf) so sehr und bin traurig, ihr nicht mehr habe helfen können …


